Copa Libertadores-Die Champions League Südamerikas

Argentinien und Brasilien stellen die meisten Cup-Gewinner

Die südamerikanische Copa Libertadores ist das Pendant zur europäischen Champions Legaue. Bei der Copa Libertadores messen sich die stärksten Vereinsmannschaften aus den südamerikanischen Topligen.

Copa Libertadores – Zauberfußball am Zuckerhut

Die Copa Libertadores wird von dem südamerikanischen Fußball-Verband CONMEBOL organisiert und ausgerichtet. An der Copa Libertadores nehmen Teams aus Argentinien, Brasilien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Mexiko, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela teil. Gespielt wird wie in der Europäischen Champions League mit 32 Mannschaften. Die Teams werden in acht Gruppen mit jeweils vier Mannschaften eingeteilt. Die Gruppenphase endet nachdem jeder gegen jeden innerhalb der Gruppe ein Hin- und Rückspiel bestritten hat. Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich für die K.O.-Runde.

Copa Libertadores

Copa Libertadores-Traumfußball in Südamerika

Der Sieger wird im Finale durch Hin- und Rückspiel entschieden

Nach der Gruppenphase beginnt die K.O.-Runde für die verbliebenen 16 Mannschaften. Die Paarungen für die Gruppenphase werden nicht ausgelost sondern nach den Leistungen in der Vorrunde zugeteilt. Sollten sich zwei Teams aus einem Land im Halbfinale treffen werden die Begegnungen getauscht ,um ein nationales Endspiel zu vermeiden. Anders als in der Champions League wird in der Copa Libertadores der Sieger im Finale durch Hin- und Rückspiel ermittelt.

CA Independiente ist das Real Madrid Südamerikas

Der argentinische Spitzenclub CA Independiente gewann die Copa Libertadores sieben Mal. Dicht gefolgt von Diego Armando Maradonas Lieblingsclub CA Boca Juniors mit sechs Titelgewinnen. Aktueller Titelträger aus der Saison 2012 ist das Team von Atletico Mineiro aus Brasilien. Rekordspieler mit 113 Einsätzen ist der Paraguayer Ever Hugo Almeida. Der Rekordtorschütze ist Alberto Spencer aus Kolumbien mit 54 Treffern.

Sponsoren sind Bestandteil des offiziellen Namens

In den Anfängen trug der Wettbewerb den Namen Campeonato Sudamericano de Campeones, von 1960 bis 1964 wurde er umbenannt in Copa Campeones de América. In der Copa Libertadores ist es üblich, dass ein Sponsor Bestandteil des offiziellen Namens ist. 1998 bis 2007 hieß der Wettbewerb Copa Toyota Libertadores, 2008 bis 2012 Copa Santander Libertadores und seit 2013 Copa Bridgestone Libertadores.

Schaut euch die Zusammenfassung des Finales der Copa Libertadores 2013 an:

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