Die teuersten Transfers der Fußballgeschichte

Wie lange geht das mit den hohen Ablösesummen noch gut

Wenn ein Spieler den Verein wechselt, staunen Fans und Beobachter oft nur über die Summen, die hierfür fließen. Welche Spitzenkicker den Vereinen in der Vergangenheit wie viel wert waren, stellen wir euch in unserem Blog vor. Vor allem die spanischen, italienischen und englischen Top-Clubs sind oft bereit riesige Summen für Fußballer zu bezahlen. Mittlerweile steigen auch immer wieder reiche Öl-Millionäre als Sponsoren in Vereinen ein wie Manchester City oder Paris St. Germain. Es scheint, als es nach oben keine Grenzen mehr gibt. Jedoch soll das von der UEFA eingeführte „Financial Fair Play“ dem einen Riegel vorschieben. Ob das hilft oder ob die Vereine wieder Schlupflöcher finden diese Regeln zu umgehen bleibt abzuwarten.

Spitzenreiter aus Portugal

Unangefochtene Nummer 1 auf der Rangliste der Transferrekorde ist derzeit der Portugiese Cristiano Ronaldo. Dem Verein Real Madrid, bei dem er bis heute spielt, war Ronaldo im Jahre 2009 satte 94 Millionen Euro wert. Zuvor spielte er bei Manchester United. Die Ablösesumme macht ihn aktuell zum teuersten Spieler der Fußballgeschichte. Vorher war es Zinédine Zidane, für den die bis dahin höchste Ablösesumme in Höhe von rund 73 Millionen Euro gezahlt wurde.

Millionen Ablösesummen

Wo liegt die Grenze bei den Ablösesummen für Fußballer?

Niemand kommt an Ronaldo ran

Zumindest nicht, wenn es um seinen derzeitigen Marktwert geht. Anfang 2013 drohte ihm diese Position fast zu entgleiten: Man spekulierte, Gareth Bale könnte den Transferrekord gebrochen haben. Denn der Walise wechselte Anfang 2013 von Tottenham zu Real Madrid. Zunächst munkelte man über eine Ablösesumme von 100 Millionen Euro. Reals Präsident Florentino Perez stellte allerdings kurz darauf klar, dass der Transfer lediglich 91 Millionen gekostet habe. Cristiano Ronaldo ist und bleibt somit auch bis 2013 die unangefochtene Nummer eins in puncto Ablösesummen. Man darf gespannt sein, welche Beträge in Zukunft für Spieler gezahlt werden und wer den großen Vereinen derart viel wert ist.

Ablösesummen über die Jahrzehnte

Was früher noch eine stattliche Summe für die Ablöse eines Spielers war, sind heute vergleichsweise Peanuts. Für den Otto-Normal-Verbraucher ist es fast unvorstellbar: zweistellige Millionenbeträge werden heute für den Transfer von Spitzensportlern gezahlt. Doch das war nicht immer so. Um die Jahrtausendwende zahlte Real Madrid für Luís Figo vergleichsweise geringe 60 Millionen Euro. Ganz früher, beispielsweise in der Saison 1974/75, waren solche Summen undenkbar. Zu dieser Zeit betrug die höchste Transfersummer für einen Fußballer 1,5 Millionen Euro. Damals wechselte Paul Breitner von Bayern München zu Real Madrid. Anfang der 1990er waren die Spielerpreise allerdings schon deutlich gestiegen: Jürgen Klinsmann war Inter Mailand dann schon 6,5 Millionen Euro Wert.

Bilderquelle: iStock-Mikahil Mishenko

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