Red Bull – von der Getränkeherstellung zum Sport-Marketing

Gegen Ende der 1980er Jahre war die Marke Red Bull hauptsächlich in der Techno-Szene bekannt. Nach und nach etablierte sich der Energydrink auch im Sportbereich und hat mittlerweile viele Anhänger von Trend- und Extremsportarten. 

Das Rezept stammt ursprünglich aus Japan

Das alkoholfreie Trendgetränk mit dem Inhaltsstoff Taurin stammt ursprünglich aus Japan. Dort sollte es bereits im Zweiten Weltkrieg die Leistungen japanischer Kampfpiloten steigern. Dietrich Mateschitz lernt das Getränk in Thailand kennen und bringt die Rezeptur mit nach Europa.

Red Bull steht für atemberaubende Geschwindigkeit und Dynamik

Dietrich Mateschitz übernimmt nicht nur die Inhaltsstoffe des Rezeptes, auch das Marketingkonzept des Originals hat es ihm angetan. Mit an westliche Gaumen angepasstem Geschmack beginnt das außergewöhnliche Getränk seinen Siegeszug und wird fester Bestandteil der Jugend- und Klub-Szene. Geschicktes Marketing hat dazu geführt, dass Red Bull heute nicht nur als Energydrink wahrgenommen wird. Die Marke steht auch für spannende Sport-Events und atemberaubende Stunts.

Red Bull und Sport – jung, frisch und außergewöhnlich

Bereits kurz nach Markteinführung setzt Red Bull auf außergewöhnliche Marketing-Strategien. Das Unternehmen beginnt, Ausnahmesportler in ungewöhnlichen Sportarten zu fördern. Unvergessen bleibt das Projekt Red Bull Stratos mit dem Base-Jumper Felix Baumgartner (Fotostrecke des Sprungs). In Zusammenarbeit mit der NASA, sowie der US Air Force gelingt am 14.10.2012 ein Fallschirmsprung aus der Stratosphäre, der gleich mehrere Weltrekorde bricht. Mehr als 200 Sender weltweit berichten live, der Nachrichtensender n-tv erreicht noch nie da gewesene Einschaltquoten.

Red Bull fördert auch unbekannte Sportstars

Aber Red Bull konzentriert sich nicht auf die ganz großen Ereignisse. Viele andere Ausnahme-Athleten hätten, ohne die Förderung von Red Bull kaum eine Chance ihren Traum zu leben. Schon als Kind begeistert sich der heute 23-jährige Jason Paul für Freerunning, eine auch unter dem Namen Parkour bekannte Sportart. Dank seines außergewöhnlichen Talents und Red Bull gehört Jason Paul heute zu den besten Freerunnern der Welt und erobert mit spektakulären Sprüngen die Metropolen auf der ganzen Welt. Auch Tobias Wicke macht seinen Sport dank Red Bull zur Berufung. Seit er das erste Mal ein BMX-Rad bestiegen hat, ist er infiziert. Er gehört mit seinem BMX-Rad zur absoluten Weltspitze.

Red Bull Salzburg, New York Red Bulls, Red Bull Brasil oder RB Leipzig

Red Bull sponsort vier Fußballclubs – Quelle: redbulls.com

Auch im Profifußball ist Red Bull als Sponsor aktiv

Sogenannte Retortenvereine wie 1899 Hoffenheim, Bayer Leverkusen oder der VFL Worlfsburg haben es in der Fanszene schwer, sich gegen Traditionsvereine zu behaupten. Durch die Finanzkraft von Konzernen wie SAP, Bayer und VW im Rücken können in diesen Vereinen Gelder bezahlt werden, die sich kleine Traditionsvereine nie leisten könnten. Dies führt zu Unmut bei den Fans und entwickelt eine gewisse Abneigung gegen diese Vereine. Red Bull ist ebenfalls im Profifußball unterwegs und sponsert Teams wie

Mit dem RB Leipzig verfolgt Red Bull das Ziel, Leipzig wieder in die 1. Fußball-Bundesliga zu führen. In Leipzig selbst ist die Unterstützung der Fans riesig. Im restlichen Fußball-Deutschland bleibt meist nur Spott und Missgunst übrig.

One Response to Red Bull – von der Getränkeherstellung zum Sport-Marketing

  1. Geho Nahrungsmittel 29. November 2013 at 13:33 #

    Red Bull weiß sich richtig in Szene zu setzen 😉 Red Bull hat sein System und zieht es durch, dennoch gibt es auch immer wieder Überraschungen. Ein gelungendes Marketing und Sponsoring in einem wie ich finde.

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