Welche Spieler wechseln in die Premiere League

Wechsel von Bundesligaspielern in die Premier League

Für die Rekordsumme von 41 Millionen Euro wechselt der Brasilianer Roberto Firmino von der TSG 1899 Hoffenheim zum FC Liverpool. Besonders häufig sind die Wechsel von Bundesligaspielern in die englische Premier League nicht gerade; dafür aber meist spektakulär. Die Hoffenheimer gehen in dieser Beziehung mit gutem Beispiel voran: Vor drei Jahren wechselte Thor Sigurdsson für zehn Millionen Euro von der TSG zu den Tottenham Hotspurs. Aktueller ist der Wechsel von Shinji Okazaki, der für eine ähnliche Summe von Mainz 05 zu Leicester City ging.

statue-495270_640Deutsche Spieler eher selten in England

Doch deutsche Spieler findet man eher selten in England. Immerhin spielen bei Arsenal London mit Per Mertesacker und Mesut Özil zwei Weltmeister. Mertesacker bereits seit 2011, als er von Werder Bremen an die Themse wechselte. Özil nahm den „Umweg“ Real Madrid, um von den Norddeutschen nach Nordlondon zu gehen. Eine vereinsinterne Rekordsumme strich 2012 der SC Freiburg mit zwölf Millionen Euro für den Transfer seines Stürmers Papiss Demba Cissè zu Newcastle United ein. Dort enttäuschte der Senegalese keinesfalls und schoss mehr als 30Tore in knapp 100 Spielen. In Liverpool trifft Firmino übrigens auf Emre Can, der gerade bei der U21-EM mit Deutschland die Olympia-Qualifikation erreichte. Der Ex-Leverkusener wird als Ersatz für die scheidende Liverpooler Legende Steven Gerrard gehandelt. Stolze 33 Millionen brachte 2011 der Wechsel von Edin Dzeko zu Manchester City.

Hargraves, Kagawa, Schürrle wurden nicht glücklich

Auch vom Ligaprimus Bayern München wechselten Spieler auf die Insel. Zuletzt war es 2007 Owen Hargreaves. Der Engländer mit Wurzeln in Kanada landete bei Manchester United. Einer, den es ebenfalls nach England zog, ist wieder zurück. Glücklich wurde Andre Schürrle bei Chelsea London nicht und deshalb kickt er nun für den VfL Wolfsburg. Ein weiterer Rückkehrer schaffte es punktgenau zum Ausgangsverein. Shinji Kagawa verließ Borussia Dortmund 2012 in Richtung Manchester United und machte die Reise zwei Jahre später ein zweites Mal – nur in die umgekehrte Richtung. Es bleibt bei dem Fazit: selten aber spektakulär. Man darf gespannt sein, was Firmino und Okazaki für einen Eindruck hinterlassen.

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