Wo kann überall Fußball gespielt werden?

Kicken, bolzen, spielen – Fußball geht immer

Echte Fußball-Kids kicken immer. Sie brauchen keinen gut gepflegten Platz, keine ordentlichen Tore und auch nicht immer einen Ball. Einem begeisterten Spieler juckt es immer in den Beinen und keine Gelegenheit wird ausgelassen. Doch wie variabel ist Fußball wirklich?

Der Schulhof ist der Klassiker

Die meisten Kinder und Jugendlichen verbringen wohl die meiste zeit des Fußballspiels auf dem Schulhof. Hier wird oft schon vor der Schule eine Runde gekickt, jede Pause wird genutzt und auch der Nachmittag wird nicht selten hier „verspielt“. Und ist gerade kein Fußball greifbar, dann tut es auch eine Dose. Als Torpfosten fungieren abgelegte Taschen oder Jacken. Gleich nach dem Schulhof rangieren auf der Beliebtheitsskala Bolzplätze oder auch der eigene Hinterhof. Auch hier treffen sich an jedem Tag immer die gleichen Kinder und Jugendlichen und spielen in mehr oder weniger festen Mannschaften, bis die Eltern oder die Dunkelheit dem Treiben ein Ende setzen. Hier werden die meisten der zukünftigen Stars entdeckt, denn auch hier zeigt sich Talent und Ballgefühl.

Fußball spielen auf dem Bolzlpatz

Bolzen auf dem Schulhof oder Bolzplatz – Quelle: iStock Masopasi

Der Sportverein als Spielgelegenheit

Besonders in ländlichen Gebieten hat jede kleine Gemeinde mindestens einen Fußballplatz und einen eigenen Verein. Auch in den Städten bieten viele Vereine schon den Allerkleinsten ein regelmäßiges Training an. Allerdings reichen die wenigen Trainingseinheiten am Nachmittag den wenigsten begeisterten Spielern aus. Daher spielen sie an den anderen Tagen auf jedem Platz und jeder Wiese, die sich anbietet. Aber nicht nur draußen wird gespielt. Besonders in Großstädten entstehen immer mehr luxuriöse Fußball-Hallen, die zum Spiel einladen und jeden technischen Komfort bieten. In diesem fußballverrückten Land geht Kicken eben immer.

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